Rostock Warnemünde, mit einem der schönsten Strände der Ostsee.

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Wer seinen Urlaub an der Ostseeküste machen möchte, sollte auch immer einen Abstecher nach Rostock Warnemünde einplanen. Auch wir waren schon oft in Warnemünde, zwar haben wir hier noch keinen Urlaub gemacht, aber die Strandpromenade entlang zu schlendern ist auch schon ein Erlebnis.

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Der Leuchtturm von Warnemünde

Wenn man die Uferpromenade in Richtung Hafen entlangläuft, prägt der Leuchtturm neben der Gaststätte „Teepott“ den Blick. Der Leuchtturm ist auch gleichzeitig das Wahrzeichen des Ostseebades Warnemünde.

Der Leuchtturm selbst wurde bereits 1358 erstmals urkundlich erwähnt. Allerdings war er da nur mehr oder weniger eine einfache Holzkonstruktion mit einem Feuerkorb, bei der die Funktion als Leuchtfeuer für die Schifffahrt im Vordergrund stand.

Warnemünder Leuchtturm

In der heutigen Form wurde der Leuchtturm im Jahr 1898 fertiggestellt. Das Licht, das von einem Petroleumbrenner und Hohlspiegeln erzeugt wurde, reichte damals immerhin 18 Seemeilen weit.

Heute ist der Warnemünder Leuchtturm ein touristisches Highlight und wer Lust hat und sich fit fühlt, kann ihn für ein geringes Entgelt besteigen und den tollen Ausblick genießen. Betrieben wird der Leuchtturm vom Förderverein Leuchtturm Warnemünde e.V. Neben der Möglichkeit des Besteigens des Leuchtturms gibt es auch regelmäßig Veranstaltungen rund um den Leuchtturm. Z.B. das Adventsliedersingen oder das Turmleuchten am Neujahrstag.

Gaststätte „Teepott“

Neben dem Warnmünder Leuchtturm, prägt die Gaststätte „Teepott“ die Warnemünder Uferpromenade. Das Gebäude wurde bereits in den 60er Jahren noch zu Zeiten der ehemaligen DDR von Architekten  Erich Kaufmann, Hans Fleischhauer und Carl-Heinz Pastor entwickelt. Ein ähnliches Bauwerk steht in Magdeburg, die Mehrzweckhalle Hyparschale.

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Zu Zeiten der ehemaligen DDR war der „Teepott“ der gastronomischer Anlaufpunkt für Strandurlauber. Aber auch für viele Veranstaltungen wurde das Gebäude genutzt.

Nach der Wende und der deutschen Wiedervereinigung, stand das Gebäude trotz Privatisierung, fast ein Jahrzehnt leer. Nach umfangreichen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten wurde der „Teepott“ 2002 wieder eröffnet. Heute findet man im „Teepott“ verschiedene gastronomische Angebote wie ein Café und ein Restaurant, Läden und Ausstellungsräume.

Rostocker Seehafen

Nach dem Leuchtturm erreicht man den Rostocker Seehafen. Als erstes trifft man auf die Ausflugsschiffe, mit denen man z.B. eine Hafenrundfahrt machen kann. Das haben wir auch schon gemacht und können es weiter empfehlen. Bei große Hafenrundfahrt fährt man z.B. auch an den Kreuzfahrtschiffen vorbei, die im Rostocker Hafen ein eigenes Terminal haben. Ansonsten hat der Hafen verschiedene Frachtterminals z.B. für Stückgut, Schüttgut oder chemische Produkte.

Tipp

Am Leuchtturm gibt es das Kino Ostsee Welten 5D. Hier werden neben aktuellen 3D Filmen auch spezielle 3D Filme gezeigt, bei denen es noch zusätzliche Effekte gibt, wie sich bewegende Sitze oder Nebel. Auch bei einigen aktuellen Filmen werden die Effekte zum Teil hinzugefügt.

Wir wollte bei einem unserer Ostseeurlaube auch in dieses Kino, aber leider ist es in der Nebensaison so, dass auch Vorstellungen ausfallen wenn nicht genügend Karten verkauft werden. Deshalb ist es am Besten vorher dort anzurufen und Plätze reservieren zu lassen.

Fazit

Ein Besuch von Warnemünde lohnt sich auf jeden Fall. Im Sommer natürlich, wegen des tollen breiten Ostseestrands, zum baden oder Sonne tanken. Aber auch wenn kein Badewetter ist, kann man in Warnemünde viel entdecken und einen Urlaubstag gut verbringen. Und dann gibt es ja auch noch die Hansestadt Rostock quasi um die Ecke, wo es auch noch viel zum anschauen gibt.