U-Boot Museum Peenemünde

U-Boot U-461
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Als wir das erste Mal in Peenemünde waren, hatten wir uns als erstes das Historisch-Technische Museum angeschaut und da anschließend noch Zeit war dann auch noch das U-Boot Museum Peenemünde.

Hintergrundgeschichte

Wir hatten am Anfang immer gedacht, dass das U-Boot ein deutsches aus dem 2. Weltkrieg war. Das U-461 ist aber ein U-Boot der ehemaligen sowjetischen baltischen Rotbannerflotte. Dieser U-Boot Typ wurde von der Nato als „JULIETT “ klassifiziert. Gebaut wurde dieser U-Boot Typ in den 1960er Jahren. Das U-461 wurde 1965 in Dienst gestellt. Es wurde in der Hauptsache für Patrouillenfahrten im Atlantik eingesetzt.

Bewaffnet war das U-461 neben Torpedos auch mit Flügelraketen. Das Problem dabei war, dass das U-Boot für den Abschuss der Raketen auftauchen musste und damit für mögliche Angreifer sichtbar wurde. In den folgenden Jahren wurde diese U-Boot Klasse von den Atomgetriebenen verdrängt und wurde nur noch in der Reserve gehalten und zu kurzen Aufklärungsfahrten eingesetzt.

Nach dem Zerfall der UdSSR wurde das U-461, wie auch alle anderen Boote der JULIETT Klasse endgültig außer Dienst gestellt. Zwei demilitarisierte JULIETT-Boote sind 1994 verkauft bzw. verpachtet worden. Eines dieser U-Boote ist das U-461.

Das U-Boot Museum

Wenn man sich das U-Boot von innen anschauen möchte, sollte man keine Platzangst haben, es ist wirklich eng. Wir konnten uns nicht vorstellen, dass man dort mehrere Wochen leben kann. Eigentlich sollte man nicht über 1,70m groß und möglichst schlank sein.

Es war wirklich sehr eng und jeder Quadratzentimeter wurde ausgenutzt. Die Bordküche ist so ein Beispiel wie auf engsten Raum gearbeitet werden musste. Wenn man sich dann noch vorstellt, dass auf der Fahrt durch die laufenden Dieselmotoren, alles sehr warm wird, dann ist die Leistung der damaligen U-Bootbesatzungen schon außergewöhnlich. Wenn man sich die alten Instrumente anschaut, kann man kaum glauben, dass man damit tatsächlich Schiffe verfolgen konnte.

Wir fanden das U-Boot Museeum sehr interessant und sehenswert. Allerdings war es auch ein wenig gruselig, dunkel und sehr eng.

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